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Die Ombudspersonen sind in ihrer Eigenschaft als Schlichter unabhängig und nicht an Weisungen gebunden. Ihre Aufgabe ist es, die ihr zur Prüfung vorgelegten Sachverhalte unparteiisch zu betrachten und darauf beruhend einen die Interessen beider Parteien berücksichtigenden Schlichtungsvorschlag zu unterbreiten oder eine angemessene Entscheidung zu treffen.

Die Ombudspersonen werden vom Vorstand der Ombudsstelle für Sachwerte und Investmentvermögen e.V. für eine Dauer von drei Jahren bestellt. Die Bestellung kann wiederholt werden. Vor der Bestellung einer Ombudsperson wird das Bundesamt für Justiz und der Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. beteiligt.

Die Anforderungen an die Qualifikation, Unabhängigkeit und Unparteilichkeit der Ombudsperson sind in § 3 der Verfahrensordnung geregelt: Die Ombudsperson muss die Befähigung zum Richteramt besitzen und über eine mindestens dreijährige juristische Berufserfahrung verfügen. Die Ombudspersonen dürfen in den letzten fünf Jahren vor Amtsantritt weder beim bsi Bundesverband Sachwerte und Investmentvermögen e.V., noch beim Ombudsstelle für Sachwerte und Investmentvermögen e.V., noch bei einem Unternehmen beschäftigt gewesen sein, das diesen Vereinen angehört oder das sich dem Schlichtungsverfahren angeschlossen hat, noch Berater für ein solches Unternehmen gewesen sein. Sie dürfen in den letzten fünf Jahren vor Antritt des Amtes auch nicht bei einem Unternehmen, das mit einem solchen Unternehmen verbunden ist oder als Anlagevermittler bzw. Anlageberater für Investmentvermögen und/oder Vermögensanlagen tätig gewesen sein.

Die Ombudsstelle ist mit zwei Ombudspersonen besetzt, die sich wechselseitig vertreten.

Eine Ombudsperson darf nicht bei Streitigkeiten tätig werden, wenn ein Grund vorliegt, der Misstrauen in ihre Unabhängigkeit oder Unparteilichkeit rechtfertigt. Über solche Streitigkeiten entscheidet ihr Vertreter.


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